5 Juli 2010

20th Jewish Culture Festival Cracow

It was again a fantastic festival – with the highlight at the last evening: Matisyahu with an acoustic program in the Tempel Synagogue.

Here some further impressions:

Dancing Chassidim

Kitsch

The last Klezmer of Galicja: Leopold Kozlowski-Kleinman

Leopold Kozlowski and Marta Bizon

Leopold Kozlowski and friends

Shalom at Szeroka 1

Shalom at Szeroka 2

Shalom at Staroka: All Star Band

Arkadij Gendler and friends

DJ SoCalled (r) and Michael Alpert (l)

Matisyahu in Tempel Synagogue

Most of all this great concerts you find on the website of the Jewish Festival.

Come and listen next year!
UvS

20 Juni 2010

Dylan in Dornbirn – Setlist

1.    Leopard-Skin Pill-Box Hat (Bob on keyboard)
2.  Don’t Think Twice, It’s All Right
(Bob on guitar)
3.   Just Like Tom Thumb’s Blues (Bob on guitar)
4.   Just Like A Woman (Bob on keyboard)
5.   High Water (For Charley Patton) (Bob center stage on harp, Donnie on banjo)
6.   Desolation Row (Bob on keyboard)
7.   Ballad Of Hollis Brown (Bob center stage on harp)
8.   The Lonesome Death Of Hattie Carroll (Bob on keyboard)
9.   Honest With Me (Bob on keyboard)
10. If You Ever Go To Houston (Bob on guitar)
11.  Highway 61 Revisited (Bob on keyboard)
12. Workingman’s Blues #2 (Bob on keyboard)
13. Thunder On The Mountain (Bob on keyboard)
14. Ballad Of A Thin Man (Bob center stage on harp)
(encore)
15. Like A Rolling Stone (Bob on keyboard)
16. Forever Young (Bob on keyboard then center stage on harp)

May you stay forever young!
UvS

17 Juni 2010

Newsweek Polska: Eine Ehe mit Auschwitz im Nacken

Małżeństwo z Auschwitz w tle – eine Ehe mit Auschwitz im Nacken. So könnte man den Artikel zusammenfassen, der diese Woche im Nachrichtenmagazin Newsweek Polska erschienen ist. Ein erfreulicher Beitrag, denn er zeigt, dass unser Projekt Zwei Familien, zwei Vergangenheiten – eine Zukunft auf öffentliches Interesse stößt – auch wenn die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit (Fundacja Współpracy Polsko-Niemieckiej) anderer Auffassung ist: Sie hat den Antrag auf finanzielle Förderung abgelehnt. Die Stiftung steht mit ihrer Meinung nicht allein: Auch der Direktor des Deutschen Polen-Instituts Darmstadt sagte, das Thema interessiere niemanden mehr. Sei’s drum: Wir bleiben dran und machen weiter, denn wir bekommen zahlreiche zustimmende Reaktionen und Ermutigungen – gerade auch von jungen Menschen!  Zum Beispiel von Marta (20) aus der Nähe von Krakau:

Are you planning any meeting/forum with people who want to hear and talk about it in Poland? I would so appreciate if I could know more about your family story.
I’m glad that we have people like you and your wife between us. Who can talk about important things and who are doing it even if it’s not easy. Wish you all the best.

Oder von Tomasz (19):

Ich bin sehr interessiert in Thema von Holokaust, II Weltkrieg usw. Ich habe Artikel in Polnische „Newsweek“ gelesen. Das war sehr lesenswert und ich glaube, dass Initiative und Polnische-Deutsche Dialog ist sehr wichtig!

Wer auch der Meinung von Marta und Tomasz ist und unser Projekt finanziell unterstützen möchte: Die Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen hat ein Spendenkonto eingerichtet:

Weiterdenken e.V. Dresden
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 85020500
Konto: 3573200
Stichwort: „Spende Verein – Zwei Familien“

Für die notwendigen Recherchen und das Schreiben des Buches, das in einem namhaften Verlag erscheinen soll, benötigen wir noch rund 10.000 Euro. Spenden können von der Steuer abgesetzt werden!

Der Link zum Artikel in der Internet-Ausgabe von Newsweek Polska hier.

Auch das größte polnische Internet-Portal onet.pl hat den Beitrag übernommen: hier.

Und hier der schöne Artikel in der Gazeta Wyborcza vom 26.04.2010:

Im Internet hier nachzulesen.

Am 7. Mai hat die Deutsche Welle einen ausführlichen Hörfunk-Beitrag gesendet. Der Text für die Internet-Ausgabe hier.

Do zobaczenia – und demnächst mehr vom 20. Jewish Culture Festival Cracow (25.06-04.07.)
UvS

27 April 2010

Die Zukunft der Vergangenheit …

… beginnt am Donnerstag, 29. April, 20 Uhr in der Galerie KUB in Leipzig, Kantstraße 18.

Stargast und Musik: Manfred Maurenbrecher (Berlin)

Gäste: Uwe und Gabriela von Seltmann, Paulina Poznanska (Edith-Stein-Stiftung/Wroclaw)
Moderation: Stefan Schönfelder (Weiterdenken: Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen e.V.)

Der deutsche Großvater war SS-Mann in Polen, der polnische Großvater wurde in Auschwitz ermordet, zwei Enkel von ihnen sind miteinander verheiratet. Ist ein Zusammenleben von Angehörigen aus Opfer- und Täterfamilien überhaupt möglich? Wie geht die dritte Generation mit einer belastenden Familiengeschichte um, die weiterhin das heutige Alltagsleben prägt? Kann sie das Schweigen brechen? Wie muss die Zukunft gestaltet werden, damit ein friedliches Miteinander möglich ist? Gabriela und Uwe von Seltmann (Krakau) präsentieren ihr Projekt „Zwei Familien, zwei Vergangenheiten – eine Zukunft“ und berichten von ihrer Recherche nach dem Leben und Sterben von Gabrielas Großvater Michał Pazdanowski.

Uwe von Seltmann hat das Leben seines Großvaters, der in seiner Familie ein Tabu war, nachgezeichnet und in dem Buch „Schweigen die Täter, reden die Enkel“ öffentlich gemacht. Was er gegen den Widerstand von Teilen seiner Familie herausgefunden hatte, war in der Tat nicht angenehm: Großvater Lothar gehörte zum Stab von Odilo Globocnik, einem der brutalsten Massenmörder des Dritten Reiches. Er hatte Kontakt zu Heinrich Himmler und war 1943 an der Niederschlagung des Aufstands im Warschauer Ghetto beteiligt. Im Februar 1945 hat er vermutlich selbst seinem Leben ein Ende gesetzt. Von Michał Pazdanowski, dem Direktor einer Schule, ist bisher wenig bekannt. Warum war er im Konzentrationslager Majdanek inhaftiert? Wie ist er zu Tode gekommen? Wie konnte sich seine Frau mit drei kleinen Kindern vor den Nationalsozialisten retten? Gabriela und Uwe von Seltmann wollen es herausfinden, denn sie sind sich sicher: Ihre Familien stehen exemplarisch für viele andere Familien, die lernen müssen, mit den Geistern der Vergangenheit umzugehen. Nur wer die Vergangenheit kennt, kann auch die Zukunft gestalten – so wie es der Dichter Herrmann Hesse gesagt hat: „Es kehrt alles wieder, was nicht bis zu Ende gelitten und gelöst ist“.

Ein Hinweis auch hier bei der Leipziger Internet-Zeitung.

Über die Präsentation am 22. April in Krakau berichtet die Gazeta Wyborcza in ihrer Ausgabe vom 26. April:

Dziadek z Auschwitz i dziadek z SS

Magdalena Kursa2010-04-26

Polsko-niemieckie małżeństwo Gabrieli i Uwe postanowiło wspólnie odtworzyć losy swych dziadków: jej zginął w Auschwitz, jego był esesmanem.

Gabriela Maciejowska i Uwe von Seltmann mieszkają w Krakowie, tu też się poznali. W ramach projektu „Dwie rodziny, dwie przeszłości – wspólna przyszłość“ chcą nie tylko zrekonstruować losy dziadków, ale też sprawdzić, jak naznaczyły one następne pokolenia.

W obu rodzinach przeszłość dziadków była bowiem zawsze tematem tabu. Pierwszy milczenie przełamał Uwe, który jest niemieckim pisarzem i publicystą. W opublikowanej w 2006 roku książce „Jeżeli milczą sprawcy, głos zabierają wnuki“ ujawnił przeszłość swojego dziadka Lothara, członka SS należącego do sztabu Odila Globocnika (jednego z najbardziej brutalnych morderców Trzeciej Rzeszy). Odkrył m.in., że dziadek brał udział w tłumieniu powstania w warszawskim getcie.

Weiter hier.

19 April 2010

Serdecznie zapraszamy: „Dwie rodziny, dwie przeszłości – wspólna przyszłość”

Szanowni Państwo

W imieniu dyrekcji Archiwum Uniwersytetu Jagiellońskiego oraz zarządu Stowarzyszenia Archiwistów Polskich w Krakowie, zapraszam na otwarty wykład Pana Uwe von Seltmann, niemieckiego pisarza i dziennikarza współpracującego z „Spiegel Online” oraz „Jüdische Allgemeine”.
Wykład poświęcony będzie historii Michała Pazdanowskiego – absolwenta Uniwersytetu Jagiellońskiego zamordowanego w Auschwitz. Prelekcja stanowi wprowadzenie w projekt pt.: „Dwie rodziny, dwie przeszłości – wspólna przyszłość”. Mamy nadzieję, że wykład Pana Uwe von Seltmann zapoczątkuje wartościową debatę publiczną na temat trudnych relacji polsko-niemieckich. Przede wszystkim w tej sferze, która jest nam najbliższa, to znaczy pojedynczych osób i rodzin. Bo przecież właśnie tam dzieje się historia.

Patronat nad spotkaniem objęli Pan dr Heinz Peters – Konsul Generalny Republik Federalnej Niemiec w Krakowie oraz Pan dr Roland Goll – dyrektor Goethe-Institut Krakau.

Wykład odbędzie się 22 kwietnia 2010 w godzianch od 18.00 do 19.30 w Sali nr 10 (Zakład Historii Oświaty i Kultury UJ), przy ul. Św. Anny 6.

Serdecznie zapraszam
Franciszek Wasyl
Sekretarz Stowarzyszenia Archiwistów Polskich
w Krakowie
Archiwum Uniwersytetu Jagiellońskiego

Aktualnosci Uniwersytetu Jagiellońskiego


10 April 2010

10.04.2010 – Czarna Sobota dla Polski – Schwarzer Samstag für Polen

Jestem głęboko WSTRZĄŚNIĘTY TRAGEDIĄ, która spotkała naród Polski. Składam kondolencje rodzinom tragicznie zmarłych. KATYŃ na zawsze pozostanie dla Polaków miejscem tragicznym.

Ich war auf dem Weg zu den Krakauer Tagen in Leipzig, als mich kurz nach halb zehn meine Frau anrief – völlig aufgelöst und geschockt: Das Flugzeug mit Präsident Kaczyński, seiner Frau und vielen polnischen Persönlichkeiten an Bord ist abgestürzt – ausgerechnet auf dem Weg nach Katyń! Wir sind beide keine Freunde der Politik Kaczyńskis, doch diese Tragödie hat uns beide erschüttert. Katyń ist eines der größten Traumata des polnischen Volkes: 1940 hatten hier die Stalinisten 22.000 polnische Offiziere und Intellektuelle ermordet. Und ausgerechnet auf dem Weg zum Gedenken anlässlich des 70. Jahrestages des Massakers stirbt wieder ein Teil der „polnischen Elite“, wie Nobelpreisträger Lech Wałęsa sagte.

Zu den Hintergründen ein informativer Artikel von Thomas Urban in der Süddeutschen Zeitung: Der Absturz der polnischen Präsidentenmaschine im Nebel von Smolensk ist mehr als eine gewöhnliche Flugzeugkatastrophe. Er ist ein Schicksalsschlag, der sich in die große nationale Erzählung vom Leiden und Opfer der Nation einfügt.

Meine Frau und ich wurden beide erinnert an eine weitere Tragödie in der polnischen Geschichte: an den Absturz des Flugzeugs mit dem polnischen General Sikorski im Juli 1943 in Gibraltar.

Die Katastrophe von Smolensk hat auch eine persönliche Note: Lech Kaczyńskis Frau Maria war eine Studienfreundin meiner Schwiegermutter – die beiden wollten sich im Mai treffen.

Im Gedenken an die Opfer von Smolensk und Katyń
UvS

15 März 2010

Heimat, heimweh, heimsuchung …

… auf der Buchmesse in Leipzig:

Am 18. März um 15 Uhr auf dem Messegelände, Halle 3, Stand A200 – Moderation: Regine Möbius, Kunst- und Kulturbeauftragte verdi.

Am 19. März um 20 Uhr im Asisi Panometer, u.a. mit Manja Präkels und Heiko Werning – Musik: Der Singende Tresen. Weitere Infos: hier.

Herzlich willkommen
UvS

14 Februar 2010

Dresden: Blockierer stärker als Marschierer

Erfolgreiche Blockade gegen den geplanten Aufmarsch der Neo-Nazis am 13. Februar 2010 in Dresden

Um kurz nach 17 Uhr war der Spuk vorbei: Der Agitator auf der Neonazi-Bühne vor dem Bahnhof Dresden-Neustadt hatte noch dazu aufgerufen, zum Abschluss der Kundgebung das Deutschlandlied zu singen – aber mit allen drei Strophen. Doch das Ergebnis war kläglich: Seine 4000-5000 braunen Gesinnungsgenossen erwiesen sich als wenig textfest – über die Zeile „Deutschland, Deutschland über alles“ kamen sie nicht hinaus … Und so trotteten sie frustriert in das Bahnhofsgebäude, brav der Aufforderung der Polizei gehorchend: „Hier spricht die Polizei. Der Abmarsch erfolgt ausschließlich durch den Bahnhof in bereitgestellte Züge. Es ist 16 Uhr 58. Dies ist die letzte Durchsage.“ Der geplante Aufmarsch der Rechtsextremisten war damit endgültig gescheitert. Nach zehn Jahren mit immer größerer werdenden Kundgebungen der Rechtsextremisten, die das Gedenken der Stadt an die Zerstörung von Dresden am 13. Februar 1945 missbrauchen, war damit erstmals die Taktik der Demokraten und Zivilcouragierten erfolgreich – wahrlich ein Grund zur Freude!

Eine kurze Chronologie der Ereignisse:

10 Uhr: In der Dresdner Synagoge findet der Schabbat-Gottesdienst statt, außen wird streng kontrolliert. Die Brücke über die Elbe, die von der Altstadt in die Neustadt führt, ist komplett gesperrt.

10.45 Uhr: Auf dem Albertplatz in der Dresdner-Neustadt haben sich bereits 2000 Menschen getroffen, um den Aufmarsch der Neo-Nazis zu verhindern. Unterstützung ist auch aus Polen angereist.

11.00 Bahnhof Neustadt: Alle Zufahrtswege sind blockiert.

11.00 Uhr Bahnhof Neustadt: Nichts geht mehr ...

11.30 Uhr Bahnhof Neustadt: Stundenlanges Sitzen und Stehen bei Minus-Temperaturen - Respekt!

12.15: Vor 15 Minuten hätte auf dem Schlesischen Platz vor dem Bahnhof Neustadt die Kundgebung der Neo-Nazis beginnen sollen. Das Scheitern ihres groß angekündigten Marsches deutet sich schon an ...

13.30 Uhr: Auf der Königsbrücker Straße in der Neustadt kommt es zu ersten Auseinandersetzungen zwischen einigen wenigen Autonomen und einigen wenigen Polizisten. Wer angefangen hat - darüber gibt's unterschiedliche Versionen. Das Katz-und-Maus-Spiel ist bald vorbei.

Vielleicht gibt dieses Video, das auf der Homepage der Basler Zeitung steht, eine Antwort …

14 Uhr: Die Neo-Nazis haben doch noch einen Weg gefunden. Über den Dammweg, einer schmalen, dunklen Gasse marschieren sie zum Bahnhof Neustadt. Die Polizei hatte sich plötzlich und unerwartet zurückgezogen, und so befand man sich ebenso plötzlich und unerwartet im direkten Kontakt mit äußerst unangenehmen Zeitgenossen. „Wir kriegen euch!“, gröhlten sie mit Drohgebärden - aber wir waren schneller ...

14.15 Uhr Dammweg: Neo-Nazis auf dem Weg zu ihrer Kundgebung – mit über zwei Stunden Verspätung.

14.20 Uhr Dammweg, Dresdner Neustadt.

14.30 Uhr: Der Zug der Neo-Nazis nimmt kein Ende. Offensichtlich haben sie es doch geschafft - Ernüchterung und Enttäuschung. Ein Anwohner, der vor einem Hauseingang „Nazis raus!“ skandiert, wird umgehend von vier Polizisten weggeführt – selbstverständlich zu seinem Schutz ...

14.45 Uhr: Inzwischen sind immer mehr Neo-Nazis am Schlesischen Platz eingetroffen und bringen sich und ihre Plakate in Positur.

15 Uhr: Abmarschbereit, doch es geschieht nichts ... Die Polizei hat soeben verkündet, dass sie nicht für die Sicherheit der Kundgebungsteilnehmer garantieren könne.

15 Uhr: Am Schlesischen Platz ist lauter Jubel zu hören - die Nachricht ist gleich an den Blockaden verkündet worden. Dort haben sich inzwischen über 10.000 versammelt. Sehr erfreulich: Blockierer und Polizisten haben sich mittlerweile offensichtlich solidarisiert.

16 Uhr: Es wird aggressiv auf dem Schlesischen Platz: Die Neo-Nazis werfen mit Böllern, Flaschen und Stöcken auf Polizisten und Presse. Man hört das Horst-Wessel-Lied: „Die Reihen fest geschlossen ... SA marschiert ..."

16.30 Uhr: Frustrierte Neo-Nazis starten einen Ausbruchsversuch. Doch keine Chance - die Polizei ist stärker. In dieser Situation wirklich Freund und Helfer ...

16.45 Uhr: Wut und Resignation bei den Neo-Nazis. Mittlerweile hat auch der Dümmste unter ihnen kapiert: Das wird nix mehr! Es kommen noch ein paar unappetitliche Hetzreden und martialische Sprüche von der Bühne, dann ist Ende der Durchsage.

Auf der Heimreise haben die Nazis ihrem Frust freien Lauf gelassen: in Pirna und Gera zum Beispiel. Es bleibt also weiterhin viel zu tun
UvS

29 Januar 2010

Unterstützer willkommen …

… für das Projekt „Zwei Familien, zwei Vergangenheiten – eine Zukunft“:

Wichtiger und erfreulicher Hinweis für alle, die das Projekt mit einem finanziellen Beitrag fördern wollen: Weiterdenken e.V. stellt gerne eine Spendenbescheinigung aus! :-)

Der Flyer wird demnächst auch in einer polnischen und englischen Übersetzung auf die Website gestellt.

Wir danken allen bisherigen und weiteren Unterstützern!!!
UvS

25 Januar 2010

27. Januar – Erinnern und Gedenken

„It’s always good to know what went down before you, because if you know the past, you can control the future.“ – Bob Dylan

Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz befreit. Für über eine Million Menschen – Juden, Polen, Zigeuner, Homosexuelle, Zeugen Jehovas … – kamen die Retter in Auschwitz zu spät. Auschwitz -Birkenau steht symbolhaft für den Völkermord und die Millionen Opfer des Nazi-Regimes. In Deutschland ist der 27. Januar seit 1996 ein nationaler Gedenktag – zur Erinnerung an die Millionen Opfer der deutschen Nationalsozialisten.

Auch in Krakau wird an die ermordeten Juden gedacht. Vor dem Einmarsch der Nationalsozialisten lebten hier in Kazimierz rund 60.000 Juden – wie viele haben davon überlebt?

Ein paar filmische Eindrücke, wie es früher in unserer Nachbarschaft aussah:

Ein Film aus dem Jahr 1939 – vor dem Einmarsch der Deutschen und der Vernichtung jüdischen Lebens. Musik: Abe Schwartz’s Orchestra – Yosl, Yosl, 1925.

Der jiddische Poet Mordechai Gebirtig (1877-1942) lebte im Haus um die Ecke, bis er von den Nazis ermordet wurde. Seine Lieder werden heute zum Beispiel von Bente Kahan gesungen.

Bilder aus Kazimierz mit Musik der Krakauer Band Kroke, die immer mal wieder mit Nigel Kennedy musiziert. Kennedy wohnt in Krakau – er ist mit einer Polin verheiratet :-)

Bilder aus der sehenswerten Ausstellung „And I still see their faces“.

Nigdy więcej – never again – nie wieder
UvS