Karlebachs Vermächtnis

Karlebachs Vermächtnis

„Darf man so über den Holocaust schreiben? Darf man Holocaust und Humor miteinander verbinden?“ – ­ „Ich habe keine Probleme damit. Juden, die das Buch gelesen haben, übrigens auch nicht.“

Opa Bernhard hinterlässt seinem jungen Freund Ulrich Weißmann kurz vor seinem Tod eine rätselhafte Nachricht. Der ewige Theologiestudent und Schreibknecht bei einer Lokalzeitung versucht, hinter das Geheimnis des Judenhauses in seinem Heimatdorf Merklinghausen zu kommen. Er befragt die Bewohner, stöbert in Archiven und muss schnell merken, dass jemand daran interessiert ist, die Ereignisse der Vergangenheit im Dunkeln zu belassen.

Welche Rolle spielen der ehemalige Bürgermeister und designierte Wirtschaftsminister Pietsch und der Oberkirchenrat Hans-Dieter Knecht dabei?
Des Rätsels Lösung liegt in Jerusalem. Dort lebt Schlomo Karlebach, einziger Überlebender von vier jüdischen Familien, die 1941 aus dem Dorf vertrieben wurden. Weißmann trifft sich mit ihm in einem Café, doch Karlebach weigert sich, mit dem jungen Deutschen zu sprechen.
Vier Wochen vergehen, in den Weißmann seine Zeit mit dem Schreiben von Reisereportagen verbringt ­ und sich unsterblich in eine junge Palästinenserin verliebt. Als Weißmann schon aufgeben will, beginnt Karlebach doch noch zu erzählen. Weißmann muss erfahren, dass er tiefer in die Geschichte verwickelt ist, als er ahnt.
Wieder zurück in Deutschland schreibt er an einer großen Enthüllungsstory. Doch es kommt anders als geplant …

Pressestimmen (Auswahl):

Der Autor hat uns den Spiegel vorgehalten.
Deutschlandfunk

Unterhaltsam ­ aber klug und gekonnt.
Listen

Ein ungewöhnliches, ein unterhaltsames, ja, ein äußerst spannendes Buch. Es kommt so knüppeldick, dass einem Hören und Sehen vergeht.
WDR

Hochakrobatische Gratwanderung zwischen Groteske und historischem Ernst.
WAZ

Karlebachs Vermächtnis ist ein gelungenes und wichtiges Buch. Es greift ein Randthema der Holocaust-Diskussion auf: wie manche NS-Verbrechen Jahrzehnte lang nicht nur im Dunkeln bleiben konnten, sondern mehr noch: wie sie sich fortsetzten ­ unentdeckt, ungesühnt, unentschädigt.
Tribüne

Schweigen die Täter, reden die Enkel.
Münchner Merkur

Emotionsgeladen.
Süddeutsche Zeitung

Die Judenverfolgung im Dritten Reich als Gegenstand eines flott lesbaren Romans? Dem Autor ist das seltene Kunststück gelungen. Sein erster Roman liest sich wie ein Krimi von Donna Leon. Lesen, am besten noch vor der Bundestagswahl.
KI (Wien)

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