Monatsarchiv: April 2008

Hochsztapler und Fajrant

An einem verregneten Samstagnachmittag im Café Kolory habe ich mal wieder ein bissel Zeit, mich um die polnische Sprache zu kümmern. Als Ergänzung meines Beitrags Wihajster und Majstersztyk ein paar weitere Lieblingsworte:

  1. Hochsztapler – Hochstapler
  2. gancegal – ganz egal
  3. Frajda – Freude
  4. Fajrant – Feierabend
  5. Sztambuch – Stammbuch
  6. Pejcz – Peitsche
  7. Krajzega – Kreissäge
  8. Szrot – Schrott
  9. Szyberdach – Schiebedach
  10. Rynna dachowe – Dachrinne

Über die Zusendung weiterer Wörter, die nützlich für die deutsch-polnische Verständigung sind, bin ich stets dankbar!

Wer sich intensiver mit der polnischen Sprache beschäftigen möchte, also die Herausforderung sucht, die Sprache zu erlernen, dem kann ich folgende Empfehlung geben: einen Intensivkurs über die Deutsch-Polnische Akademische Gesellschaft (Polsko-Niemieckie Towarzystwo Akademickie) zu buchen. Die Damen bei der PNTA in Krakau sind freundlich, kompetent und hilfsbereit, im touristischen Begleitprogramm bekommt man wertvolle Einblicke in die Geschichte und Gegenwart Polens. Die PNTA kooperiert mit der Sprachschule Prolog – und auch hier ist alles bestens: Die Lehrerinnen – die meisten heißen Agnieszka – sind wahre Motivationskünstlerinnen, die auch beim hundertsten Versuch, den Namen der Stadt Szczebrzeszyn unfallfrei auszusprechen, nicht ihren Humor verlieren. Außerdem sind sie eine Wohltat fürs Auge.
Ein Polnischkurs im Sommer? Polnisch lernen im Urlaub? Bei PNTA und Prolog spricht nichts dagegen. Ich freue mich schon auf meine nächsten Kurse!

No to pa pa i do zobaczenia
UvS

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Das Schöne – im Salon und in der Buchhandlung

Zur Abwechslung mal keine Neuigkeiten aus Polen, sondern aus Leipzig. Zwei lohnenswerte Veranstaltungen möchte ich ankündigen – zwei Premieren. Am Freitag, 11. April (20 Uhr), findet in der Aula der Alten Nikolaischule in Leipzig (Nikolaikirchhof 2) der 1. Evangelische Salon statt. Das Thema lautet: Das Schöne und der Christ. Zu Gast ist der Leipziger Maler Michael Fischer-Art, der mit seinen großformatigen bunten Bildern nicht nur Hochhäuser verhüllt, sondern auch Altäre in Kirchen gestaltet – oder verunstaltet, wie manche meinen. Ich habe die Freude und die Ehre, mich mit Fischer-Art über Ästhetik, Wahrheit und Religion in Kunst und Kirche unterhalten zu dürfen. Nähere Informationen hier: Artikel Ein geistiger Brückenschlag im SONNTAG vom 6. April 2008

In der Buchhandlung an der Thomaskirche findet fünf Tage später, am 16. April (19.30 Uhr), eine zweite Premiere statt. Das Buch Ein Motto fürs Leben, das in der Evangelischen Verlagsanstalt Leipzig erschienen ist, wird der Öffentlichkeit vorgestellt. Über 50 interessante Menschen aus Sachsen haben in dem Buch geschildert, was für sie ihr Konfirmationsspruch bedeutet, zum Beispiel Kanzleramtsminister Thomas de Maiziére, Thomaskantor Georg-Christoph Biller, Kreuzkantor Roderich Kreile und die MDR-Moderatorin Anja Koebel.
Anja Koebel
wird ihren Text in der Buchhandlung lesen. Weitere Gäste sind die Journalistin Kathrin König, der Schriftsteller Christoph Kuhn, der Dichter Tobias Petzoldt und der Theologe Stefan Seidel. Als Herausgeber von Ein Motto fürs Leben werde ich den Abend moderieren und möglicherweise auch meinen Text lesen.

Herzlich Willkommen und beste Grüße
UvS

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