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Help us to honor Mordechai Gebirtig!

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Zum Weiterlesen bitte hier klicken: ja-38-16-seite-03-gebirtig!

“If history had been different, if several million Jews had not been exterminated and their culture canceled from the face of the earth, Gebirtig clearly today would be as important as the Gershwin brothers.”
Rudi Assuntino

Boris Dorfman, the hero of our documentary Boris Dorfman – A mentsh, sings a song written by one of the greatest poets ever: Mordechai Gebirtig (1877 – 1942). The beautiful and touching Kinder-yorn is one of the approx. 160 poems and songs by Gebirtig which survived the Shoa. We want to remember and honor the life and legacy of the quite unknown and even forgotten Yiddish Superstar.

Why not doing it together?

It’s the perfect time: In 2017, we will commemorate the 140th anniversary of birth and the 75th anniversary of death of “the most beloved Yiddish folk poet and composer“ (Sean Martin).

Please support the Mordechai Gebirtig Project and donate (tax deductible) to:
Weiterdenken e.V. – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen
IBAN: DE73 4306 0967 1183 0763 00
BIC: GENO DE M1 GLS (GLS-Bank)
Purpose: Gebirtig

Of course, we’ll show our deepest gratitude to all donators!

Please contact me for further information: Uvseltmann@gmail.com

And save the date: Görlitz, Apollo-Theater, 19.06.2016, 19:00:
http://www.synagoge-goerlitz.de/2016/05/12/ich-hatte-einen-suessen-traum-eine-multimedia-show-mit-uwe-von-seltmannmordechai-gebirtig-dem-vater-des-jiddischen-volkslieds-zum-75-todestag-apollo-19-juni-19/

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“Gebirtig’s life symbolizes the tragic life of the Kraków Jewry, its rich Jewish and Yiddish culture which blossomed within the Christian society and which was murderously put to an end by the Nazi occupants of Poland.“
Elwira Grözinger

https://www.facebook.com/borisdorfmanfilm
http://www.film.krakow.pl/gebirtig-eng.html

Please support the Mordechai Gebirtig Project and donate (tax deductible) to:
Weiterdenken e.V. – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen
IBAN: DE73 4306 0967 1183 0763 00
BIC: GENO DE M1 GLS (GLS-Bank)
Purpose: Gebirtig

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New: The Mordechai Gebirtig Project

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In 2017, we will commemorate the 140th anniversary of birth and the 75th anniversary of murder of Mordechai Gebirtig (1877 – 1942). We would like to invite all people to remember and honor the life and legacy of the great Yiddish poet and singer and bring him back to the public awareness.

Premiere of our Multimedia Show „Ikh hob gehat a zisn kholem – I had a sweet dream“ at 25th Krakow Jewish Culture Festival:

Date: 30 June, 9 pm

Venue: Galicia Jewish Museum, Kraków, ul. Dajwór 18

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„Boris Dorfman – A mentsh“ at International Film Festival „Jewish Motifs“ in Warsaw (08-10 May 2015)

We had a great time – thank you so much for inviting us to Warsaw!

The Catalogue

Yewish Motifs CatalogueYewsih Motifs Film Festival

The Directors Gabriela & Uwe von Seltmann

Yewish Motifs Q&A2

Yewish Motifs Q&A1Yewish Motifs Q&A3

Mordechai Gebirtig was with us – Info about our new project here (soon more):

http://www.film.krakow.pl/gebirtig-eng.html

The Cinema

Yewish Motifs Kino Muranów

The Audience – Full House and great Q&A!

Yewish Motifs Film

Fotos: UvS, Festival, Jay Raucher-Osborn

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TVP KULTURA, 25.03.2015, 17.15 h: Boris Dorfman – A mentsh

Our awarded Yiddish film “Boris Dorfman – A mentsh“ in Polish TV!

Dokument w jidysz opowiadający o żydowskim Lwowie.
"Boris Dorfman - A Mentsh" jest filmem w języku jidysz

 „Boris Dorfman – A Mentsh“ jest filmem w języku jidysz. Nakręcony we Lwowie, stanowi pierwszą część planowanej „żydowskiej trylogii“ (Lwów, Tel Awiw, Nowy Jork).

Yiddish Oskar 2014
Festival Lodz - Urkunde
Foto 1
Gabriela von Seltmann, Uwe vS & Anna Rozenfeld with Medal

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A mentsh in Görlitz

Herzlich willkommen – zapraszamy – welcome – ברוכים־הבאים

A mentsh - Görlitz

 

 

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Totentanz in Kazimierz – Taniec Śmierci na Kazimierzu – Dance of Death in Kazimierz

Totentanz - Béla Faragó

Eine fantastische Ausstellung ist noch bis 30. September im Centrum Judaicum im Krakauer Stadtviertel Kazimierz zu sehen: Totentanz – Taniec Śmierci – Dance of Death – Danse macabre mit 61 Zeichnungen des Nürnberger Künstlers Béla Faragó, präsentiert von der Galerie Destillarta, Buchschwabacher Mühle.

Béla Farago, Totentanz

Béla Faragó schildert mit zeichnerischen Mitteln, wie nah wir Lebenden dem Tode sind. Da tanzen Gerippepaare einen ekstatischen Tanz, einem ungarischen Csárdás gleich. Einige musizieren dabei. Der Künstler reiht sich mit einem solchen Sujet in eine Tradition ein, die in der Malerei um 1400 begann und im Westen Europas Verbreitung gefunden hat. ….[Leppin, Volker: „Totentanz“]. Grafisch ist die Kunst Béla Faragós nur am Beginn ihres Entstehens. Bei ihm steht am Anfang die Zeichnung. Er zeichnet mit der Feder auf getöntem Papier. Dem folgt die farbliche Gestaltung des Blattes mit lavierter Tusche, Wasserfarbe, Deckweiß oder Kreide.

Der Totentanz ist aktuell! Es ist weniger – um es mit Rainer Maria Rilke zu sagen – „der große Tod, den jeder in sich hat“, sondern vielmehr der kollektive Tod in der vermeintlich zivilisierten Welt. Faragó beschäftigt sich damit: von der Niederschlagung des Boxeraufstands in China (1900) bis zum Ersten Weltkrieg; von der Hinrichtung von Delinquenten bis zum Sturmangriff; von der Erblindung von Soldaten bis zum Bombardement ganzer Städte. Es sind Mehrfigurenbilder voller Düsternis und Blut. Die Himmel brennen oder sind vergiftet. Die Blätter sind frei gezeichnet, ohne Hang zum Detail. Das Grauen schlägt uns entgegen: Berge von Toten im Konzentrationslager; brennende Dörfer in Polen; Hubschrauber in Vietnam; brennende Ölfelder in Kuwait; der technisch perfektionierte Tod als Flugzeugträger und schließlich der zynische „saubere Tod“ modernster Waffentechnik im Fadenkreuz.

Der Totentanz ist alles andere als ein heiteres Sujet, und wir leben in einer alles andere als heiteren Welt. Béla Faragós Totentanz geht an ihr nicht vorbei. Wer nur das Schöne um seiner selbst Willen sucht, wird am Totentanz kaum Freude haben. Man mag sich damit trösten, dass die Kunst zwar für alle da ist, aber nicht jede Art von Kunst für jeden. Bei aller künstlerischen Eigenständigkeit löst sich Béla Faragó nicht von der Kunstgeschichte los. Vielmehr fühlt er sich als Glied einer Kette, die vor ihm begann und nach ihm noch sein wird. Ebenso wenig will sich der Künstler aus dem Menschsein lösen, aus dem Mord und Todschlag offenbar nicht zu tilgen sind. Béla Faragó malt dagegen an; es ist seine Art zu kämpfen.
© Dr. Claus Pese

Belá Faragó, 1958 in Kiskunfélegyhaza/Ungarn geboren, ist einer der interessantesten und sympathischsten Menschen, denen ich in letzter Zeit begegnet bin.

Weitere Informationen: Europäische Totentanz-Vereinigung (ja, die gibt’s wirklich!)

Es grüßt – Gott sei Dank lebendig und munter 🙂
UvS


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Party bis früh um fünf …

… auf dem Jewish Festival (18. Festiwalu Kultury Żydowskiej; Jüdisches Festival) in Krakau. Nach dem Konzert Shalom na Szerokiej ging’s in der Nacht von Samstag auf Sonntag munter weiter vor dem Alchemia am Plac Nowy in Kazimierz. Die Musikanten von Oy Division wollten nicht nach Hause – und die Reporter- und Chronistenpflicht erforderte meine Anwesenheit, bis die Polizei freundlich zum Ins-Bett-Gehen ermunterte.

Einige Tipps zum Reinhören:

Und nun noch einige optische Eindrücke:

Frank London (Das Foto stammt nicht von mir, sondern von www.travellersinn.pl).

Leider ist mir der Name dieser Sängerin entfallen. Wer kennt ihn? Mail bitte an info@uwe-von-seltmann.de 🙂

Vor dem Alchemia.

Das Morgengrauen – mal nicht zum Grauen 🙂

Musikanten von Oy Division und ein befreundeter Posaunist.

Musikanten von Oy Division vor …

… und nach der freundichen Aufforderung, doch bitte endlich ins Bett zu gehen.

Nächstes Jahr in Krakau
UvS

PS: Ich bin noch gebeten worden, einen Kommentar zur Fußball-Europameisterschaft abzugeben. Statt Worte:

Foto: Paul von Seltmann

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